Neues von der Metzgerei Parzen
Ein stressfreier Braten
Metzger Helmut Parzen verarbeitet Kälber und Schweine von Bauern aus der Region
Bayreuth/Oberölschnitz. Als ob das Kälbchen wüsste, wer da zu Besuch kommt. Bockend versucht es vor Metzger Helmut Parzen die Flucht zu ergreifen. Dabei will dieser (noch) gar nichts Böses. Sondern nur darüber sprechen, welche Vorteile es für alle Beteiligten (vom Tier einmal abgesehen) bringt, wenn er als Metzger Fleisch von heimischen Bauern bezieht.
Parzen, Mitglied des Vereins Genussregion Oberfranken, schwört auf Fleisch aus der Region. Er will gar nicht behaupten, dass Fleisch von wer weiß woher qualitativ schlechter sei. Aber er fragt sich schon, warum Fleisch aus aller Welt bei uns verkauft werde, wenn wir genug Schweine und Rinder in der Region haben.
Allerdings: Dass die Tiere schonend am Bayreuther Schlachthof geschlachtet werden, merke man dem Fleisch dann schon an. Die Bauern bringen die Tiere bereits einen Tag vor der Schlachtung zum Schlachthof. Den Stress des Transportes können sie so wieder abbauen. Die Folge sei schönes, festes Fleisch, nicht so wässrig wie Stressfleisch.
Doch nicht nur das: Wenn Parzen das Fleisch für seine Metzgerei in der Region kauft, könne er auch nachvollziehen, was der Bauer dem Tier gefüttert hat. Das Kalbfleisch, das er beispielsweise von dem Bauernhof von Dieter Keller aus Oberölschnitz bezieht, kann sich wirklich Milchkalb nennen. Laut Keller werden die Tiere 120 Tage mit Milch gefüttert - rund 1000 Liter Milch trinkt ein Kalb, ehe es etwa 110 Kilo Schlachtgewicht auf die Waage bringt und unters Messer muss.
Von der Vermarktung regionalen Fleisches profitieren also Metzger, Landwirt (Keller: "Durch den direkten Kontakt zur Metzgerei habe ich den Zwischenhändler ausgeschalten“) und Verbraucher. Außerdem, wirft Keller ein, werden so vor Ort auch Arbeitsplätze erhalten - in der Landwirtschaft, am Schlachthof, in den Metzgereien. Verbraucher, die regionales Fleisch kaufen, tragen zum Umweltschutz bei, sagt Parzen. Der CO2-Ausstoß sei ungleich geringer, als wenn der Schweinerücken aus Südamerika komme.
Ulrike Sommerer
Quelle: Nordbayerischer Kurier vom 26.04.2010
DER FEINSCHMECKER: Metzgerei Parzen gehört zu den 400 besten Metzgereien Deutschlands
Für DER FEINSCHMECKER sind Fleisch und Wurst keine billigen und anonymen Massenwaren, sondern Genuss- und Lebensmittel. Deshalb prämiert die Hamburger Zeitschrift Metzger, die ihr Handwerk richtig verstehen und mit Liebe betreiben: Darunter auch die Metzgerei Parzen aus Bayreuth, die bereits zum dritten Mal empfohlen wird.
Zum fünften Mal hat DER FEINSCHMECKER des JAHRESZEITEN VERLAGs mehrere hundert Metzger in Deutschland getestet. Das erste Prüfverfahren war die Verkostung einer Jagdwurstprobe durch eine Expertenjury. Anschließend haben die Redakteure und freien Mitarbeiter landesweit Metzgereien unter die Lupe genommen. Als normale Kunden getarnt haben sie sich beraten lassen und Testkäufe unternommen.
Das Ergebnis der Auswertung präsentiert die Zeitschrift in ihrer aktuellen März-Ausgabe (Erscheinungstermin 10. Februar 2010) in einer praktischen Taschenformat-Broschüre. Die besten Metzger, so auch Parzen, werden mit Adresse, Öffnungszeiten, ihrem Profil und ihren Spezialitäten vorgestellt.
Metzgerei Parzen gehört zum Qualitätsverbund umweltbewußter Betriebe
Bayreuth, 13.03.2009. Der Landkreis Bayreuth hat sechs Firmen aus Stadt und Landkreis Bayreuth - unter anderem der Metzgerei Parzen - die QuB-Urkunden überreicht. Die Umweltmanagementnorm "QuB" steht für "Qualitätsverbund umweltbewusster Betriebe" und wird Unternehmen verliehen, die nachhaltige und umweltfreundliche Gesichtspunkte in ihrem Betrieb groß schreiben.

Landrat Hübner (fünfter von rechts) im Mitte der QuB-zertifizierten Unternehmen.
Helmut Parzen mit Urkunde (vierter von rechts).
Die Bayreuther Bratwurst ist die beste
Zahlreiche Besucher beim fränkisch-italienischen Genussfest - Helmut Parzen zum Bratwurstkönig gekürt (gekürzte Fassung)
Bayreuth. Der Verein Genussregion Oberfranken, die Deutsch-Italienische Gesellschaft, die Stadt Bayreuth und die Handwerkskammer (HWK) für Oberfranken haben am Samstag das erste fränkisch-italienische Genussfest in der Innenstadt veranstaltet. Dabei wurde Helmut Parzen zum Bratwurstkönig gekürt.
Die Promis testeten – wie später auch die Passanten – die Bratwürste von sechs Metzgern aus der Region: Metzgerei Gagel aus Michelau, Grah aus Weidhausen, Lidner aus Pegnitz, Parzen aus Bayreuth, Strobel aus Selbitz und Derbfuß aus Gräfenberg.
Nach rund 300 Verkostungen, so HWK-Vizepräsident Thomas Zimmer, wurde schließlich am frühen Abend der König unter den Metzgern gekrönt: Die beste Note erhielt die Spezialbratwurst vom Bayreuther Metzger Parzen. Zum Sieg verholfen hatten ihm die Bayreuther.
Gut gelaufen ist auch für den Bratwurstkönig: Rund 600 Paar der Bayreuther Bratwürste – deren Geheimnis der Bärlauch sei – habe er verkauft. Parzen: „Es war ein erfolgreiches Fest, das unbedingt wiederholt werden sollte.“
Anja Halbauer
Quelle: Nordbayerischer Kurier vom 28.07.2008














